Selbstbewusstsein

Der Weg zum Selbstbewusstsein

Das Selbstbewusstsein entwickelt sich schon in den ersten Lebensjahren, indem uns unsere Eltern erziehen und uns Dinge beibringen. Das Selbstbewusstsein ist eine persönliche Erfahrung. Wir erfahren, was wir über uns selbst fühlen und denken. Wir lernen uns kennen. Genauso erfahren wir was andere über uns denken und was sie fühlen.

Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“

– Buddha

Was ist Selbstbewusstsein?

Der Begriff Selbstbewusstsein hat viele Bedeutungen, zum Beispiel in der Philosophie, in der Psychologie, in der Soziologie und in der Geschichtswissenschaft. Zum einen gibt es das Selbstbewusstsein des Individuums und zum anderen gibt es das Gruppenselbstbewusstsein. Unter diese Gruppen fällt der innere Denkvorgang und das Erkennen der eigenen Persönlichkeit. Das Selbstbewusstsein trägt auch zur Entwicklung des Selbstwertgefühls bei.

Im allgemeinen beschreibt das Wort Selbstbewusstsein die Überzeugung von seinen eigenen Fähigkeiten und das eigene selbstsichere Auftreten. Es ist die Fähigkeit uns selbst zu lieben, zu respektieren und wert zuschätzen. Selbstbewusste Menschen glauben an sich und ihre Fähigkeiten. Sie können auch mit konstruktiver Selbstkritik gut umgehen und sind sich ihrer Verantwortung bewusst.

Ein selbstbewusster Mensch hat genauso Probleme und Konflikte wie jeder andere, nur kann der selbstbewusste Mensch damit konstruktiv umgehen und findet zu jedem Problem eine Lösung. Der selbstbewusste Mensch glaubt an seine Kompetenzen. Wenn man seine Stärken kennt, weiß man sie richtig einzusetzen und weiter zu entwickeln. Kennt man seine Schwächen, dann liefert es uns die Möglichkeit sie zu korrigieren oder zu akzeptieren.

Das Selbstbewusstsein ist mit unseren Gefühlen verbunden. Der selbstbewusste Mensch selbst kann ebenso negative Gefühle nicht vermeiden, dennoch weiß er wie damit umzugehen ist. Er versteht diese, akzeptiert sie und kann sie steuern.

 

Warum Selbstbewusstsein wichtig ist

Wichtig für das Selbstbewusstsein sind zum einen die Beziehungen zu anderen Personen. Ein selbstbewusster Mensch weiß, welche Beziehung und zu wem er eine haben möchte. Er weiß, wie man sie aufbaut und aufrecht erhalten kann.

Noch wichtig ist, das ein selbstbewusster Mensch nicht Arrogant ist und sich auch nicht unterlegen fühlt. Er ist sehr kommunikativ und weiß, wie man sich in bestimmtem Situationen zu verhalten hat.

Das Selbstbewusstsein ist selbst für eine harmonische Partnerschaft wichtig. In einer Partnerschaft soll man nicht nur liebevoll zueinander sein, sondern die Individualität des Anderen stärken und bewahren. Durch das Selbstbewusstsein kann jeder seine Meinung offen sagen, ohne Konflikte und Beleidigtsein auszulösen. Sie lassen sich nicht unterdrücken und sind kompromissbereit. Es werden keine übertriebenen Erwartungen an den Partner gestellt und keiner fühlt sich als das Opfer. Jeder übernimmt die Verantwortung für sein Handeln und die Beziehung zueinander.

Das wichtigste und beste an Selbstbewusstsein ist, dass man es lernen kann. Bei manchen ist da eine psychologische Unterstützung notwendig. Sich psychologische Ratschläge zu holen ist nichts schlimmes. Du lernst, dich einzuschätzen, deine Gefühle zu verstehen und deine Interessen durch zu setzen. Du wirst dich stärker fühlen und bist in der Lage, deine kleinen Probleme zu lösen.

 

Wann treten Probleme auf?

Das Selbstbewusstsein bestimmt das gesamte Erleben und unser Verhalten. Der Mangel von Selbstbewusstsein entsteht durch Missachtung, negative Erfahrungen, Herabwürdigkeit und Kritik. Dadurch entsteht ein Selbstbild von Selbstzweifel, Selbstkritik und Unsicherheit im Leben.

Menschen werden dadurch sehr schüchtern und zurückhaltend, sind sehr kritisch zu sich selbst. Bei Mangel an Selbstbewusstsein leiden Personen an Schuldgefühlen für Dinge, die sie nicht getan haben. Sie sind perfektionistisch und kommen nicht mit Misserfolgen, Fehlern und Rückschlägen klar. Sie tun Dinge die sie nicht wollen, um anderen zu gefallen und können auch schlecht „Nein“ sagen.

Manche schirmen sich auch selbst von der Welt ab. Sie haben Minderwertigkeitskomplexe wie Mutlosigkeit, Schuld, Angst, Hilflosigkeit, Selbstzweifel, Scham, Überzeugung und Passivität. Diese Dinge begrenzen die Möglichkeiten auf Erfolg im Leben.

Daher sollte man es trainieren, da es ein Gewinn im Leben ist.

Die Liebe zu einem selbst ist der Ausgangspunkt für das Wachstum der Person,
die die Wichtigkeit spürt, für seine eigene Existenz Verantwortung zu
übernehmen.“

– Viktor Frankl

Wie wird man selbstbewusster?

Selbstbewusstsein kann man erlernen. Unser Gehirn ist neuronal plastisch, bedeutet dass wir unsere Synapsen, Nervenzellen und auch Hirnareale verändern können. Du solltest sowohl an deinem Selbstvertrauen als auch an deinem Selbstwertgefühl arbeiten, denn beide Aspekte sind für das Selbstbewusstsein entscheidend.

Dennoch sollte man beachten, dass es eine etwas langwieriger Prozess ist. Du solltest bereit sein, etwas länger daran zu arbeiten.

Wenn du selbstbewusster werden willst, solltest du für deine richtige persönliche Einstellung sorgen. Du musst bereit sein, Verantwortung für dein Selbstbewusstsein zu übernehmen. Du musst wissen, wohin du willst und was du verändern möchtest.

Verantwortung übernehmen

Du solltest dein Leben nicht durch andere bestimmen lassen, denn nur du bist für dein Leben verantwortlich. Triff nur Entscheidungen nach deinen Bedingungen. Wenn du erkennst, dass nur du für dein Handeln und Leben verantwortlich bist, kannst du anfangen, deine Ziele nach zu streben und dein Selbstbewusstsein stärken.

Mache etwas für dein Selbstbewusstsein.

Erlaubnis für seine Handlungen

Viele Menschen, die nicht selbstbewusst sind, suchen bei jeder kleinen Tat eine Erlaubnis und viele finden diese nicht, nicht bei sich selbst und auch nicht in seinem Gewissen. Deshalb werden viele Taten nicht angegangen und ignoriert.

Willst du selbstbewusster werden, solltest du damit aufhören immer nach Erlaubnis zu suchen. Erteile dir selbst die Erlaubnis, etwas zu tun. Denn das wird deine innere Selbstsicherheit auch fördern.

Deine Körperhaltung

Die Körperhaltung ist auch ein wichtiger Punkt für mehr Selbstbewusstsein. Ein gerader Rücken mit dem Blick nach vorne zeigt viel mehr Selbstbewusstsein, als wenn man mit hängenden Schultern und den Blick immer nach unten gerichtet läuft.

Eigene Fehler akzeptieren

Fehler sind bei keinem vermeidbar und auch menschlich, trotzdem werden Fehler in unserer Gesellschaft sehr negativ angesehen. Wenn du selbstbewusster sein willst, solltest du lernen, dir deine Fehler einzugestehen und diese zu akzeptieren. Sie werden dir nur im Weg stehen, wenn du das nicht kannst. Bekanntlich lernt man aus seinen Fehlern und dies solltest du auch tun. Nimm die Erfahrung aus deinen Fehlern, dann kannst du sie für die Zukunft nutzen.

Positives Denken

Hör auf immer negativ zu denken. Denkst du positiv, dann hast du gleichzeitig auch eine positive Ausstrahlung. Wenn du immer zu negative Gedanken hast, reißt du deine Mitmenschen mit runter und es entsteht eine angespannte Stimmung. Beim positiven Denken ist es nicht so. Die Stimmung wird bei alle eher sehr positiv und es herrscht eine ausgelassene und glückliche Stimmung.

Deine Stärken entdecken

Bist du dir über deine Stärken noch unsicher, dann schreibe sie dir auf. Mache dir darüber Gedanken, was deine Stärken sind und auch was deine Schwächen sind. An deinen Schwächen kannst du arbeiten. Fokussiere dich aber nicht nur auf deine Schwächen, sondern nutze die Stärken, die du schon hast.

Sport

Sport kann dir eine große Hilfe sein. Du solltest dir Zeit für dich und deinen Körper nehmen, schließlich solltest du dich wohlfühlen. Mit Sport überwindest du deine Trägheit und kannst mehr Motivation bekommen.

Geh spazieren, ins Fitnessstudio oder mache Yoga. Mit Yoga bist du im Einklang mit dir und kannst dich danach bei Meditationen komplett auf dich selbst fokussieren.

Du wirst dich am Ende besser und energiegeladener fühlen, und trittst auch selbstbewusster auf.

 

Heilstein für Selbstbewusstsein

Achat

Der Heilstein Achat steht für die innere Balance und Stabilität. Er hält negative Energien fern oder wandelt diese um. Achat fördert das Selbstbewusstsein. Er erhöht die Fähigkeit zur Selbstanalyse.

Anwendung: Der Heilstein entfaltet seine psychischen Wirkungen besonders, wenn man ihn auf das Herz auflegt. Seine körperlichen Wirkungen entfaltet er, wenn man ihn auf den Bauch legt.

Chakra: Achat, die eine blaue Farbe haben wirken gut auf dem Halschakra. Rote bis braune Achate sollen auf dem Wurzelchakra gut wirken.

Gold

Gold symbolisiert Macht und Reichtum und gehört zu den wichtigsten Heilsteinen. Der Heilstein wird bei Heilsteintherapien häufig als Antidepressiva eingesetzt. Es lindert Depressionen, Minderwertigkeitskomplexe und Unzufriedenheit.

Anwendung: Man sollte Gold mit gefassten Edelsteinen am Körper tragen, da es dann besonders stark wirkt. Man kann Gold auch als Essenz zu sich nehmen.

Chakra: Es wirkt am besten, wenn man es auf dem Herzchakra und auf dem Halschakra auflegt.

Onyx

Der Onyx steigert das Selbstbewusstsein und die Widerstandskraft. Er gibt dem Träger mehr Lebensfreude und Stabilität im Leben. Der Heilstein Onyx hilft bei Depressionen und negativen Energien.

Anwendung: Der Stein muss eine Weile am Körper getragen werden, weil er sehr langsam wirkt.

Chakra: Onyx kann für alle Chakren verwendet werden, wirkt aber besonders gut bei dem Wurzelchakra. Die Energie anderer Heilsteine stärkt der Stein Onyx.

Türkis

Der Heilstein Türkis soll Schutz bieten und vor Gefahren warnen. Er stärkt das Selbstbewusstsein und verhilft zu mehr Erfolg im Leben. Die Kraft der Kommunikation wird verbessert und das Durchsetzungsvermögen gefördert.

Anwendung: Einen Türkis sollt man nur eine kurze Zeit am Körper tragen. Am besten nur bei Bedarf verwenden.

Chakra: Türkis kann auf dem Herzchakra verwendet werden, entfaltet seine Wirkung aber am besten auf dem Halschakra.

 

Chakra und Selbstbewusstsein

Manipura! Das Solarplexus-Chakra ist das Chakra für mehr Selbstbewusstsein, für mehr Mut, Selbstvertrauen, Willenskraft und Begeisterung. Es verfügt über die nötige Kraft, damit du deine Ziele erreichen kannst, auch wenn einem Steine in den Weg gelegt werden. Ein gesundes Maß an Aggressivität ist notwendig, was bei den meisten aber nicht vorhanden ist. Ohne diese Fähigkeit stellen wir uns selber an die letzte stelle und ignorieren unsere Ziele und Bedürfnisse. Man will lieber unsichtbar sein und übersehen werden. Denn für seine Ziele und Bedürfnisse einzustehen heißt, man gerät in Konflikte, und diese will man vermeiden. Dennoch ist es wichtig, seine Wünsche, Ziele und Bedürfnisse ernst zu nehmen und dafür zu kämpfen. Probleme bringen dir Entwicklungschancen – werfe sie nicht einfach weg.

Das Öffnen vom Manipura Chakra kann dir helfen, zu mehr Selbstbewusstsein zu kommen. Übungen zum Aktivieren des Chakras wären zum Beispiel eine tiefe Bauchatmung oder eine Visualisierung einer Sonne im Bauch.

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