Das 2. Chakra: Sakralchakra (Svadhisthana )

Wo befindet sich das 2. Chakra?

Das 2. Chakra oder auch Sakralchakra befindet sich etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel, genau dort, wo auch die Blase liegt. Von hier aus wirkt es auf viele Bereiche deines Körpers. Zu den Organen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem 2. Chakrastehen, gehören die Blase, die Niere, die Geschlechtsorgane, die Prostata sowie der untere Dickdarm. Als das zweite Chakra befindet es sich zwischen dem Wurzelchakra (1. Chakra) sowie dem Solarplexuschakra (3. Chakra).

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Das 2. Chakra und seine Bedeutung für den Menschen

Im menschlichen Körper ist alles im Fluß. Dass dies so ist, dazu trägt vor allem Svadhisthanabei. Es repräsentiert den Fluss der Lebensenergie. Das 2. Chakra ist entscheidend, wenn es darum geht, dass Körpersäfte wie zum Beispiel das Blut ungehindert fließen kann. Das Thema Fortpflanzung ist ebenfalls stark mit diesem Chakra verbunden. Sexuelle Energie, Sinnlichkeit und Lust am Leben sind weitere wichtige Themen des Svadhisthanas, dessen wörtliche Bedeutung übrigens das “Süße und das Liebliche” ist. Nur bei einem starken Sakralchakragibt es auch eine starke Sexualität. Das Sakralchakra stellt den Kontakt zum Unterbewußtsein her und beeinflusst massiv dein Selbstbewußtsein. Es ist darüber hinaus verantwortlich für die Verarbeitung emotionaler und sinnlicher Erfahrungen. Durch traumatische Erlebnisse in der Kindheit kann es bereits dann zu Störungen des 2. Chakras kommen. Weil sich das Svadhisthana auf alles Fließende bezieht ist sein Element konsequenterweise auch das Wasser. Seine Farbe ist orange, sein Symbol der weiße Halbmond.

Das 2. Chakra aus Sicht des Körpers

Im Svadhisthana sitzt die Sexualenergie. Dazu gehört vor allem natürlich der reine Fortpflanzungsdrang, jedoch auch die Entdeckung der Sinnlichkeit. Darüber hinaus ist das 2. Chakra über Organe wie Nieren und Milz für die Filterung des für den Körper Nützlichen vom Unbrauchbaren zuständig. Die dem Svadhisthana zugeordneten Drüsen sind bei der Frau die Eierstöcke und beim Mann die Hoden. Die hier gebildeten Hormone bilden die Basis für unseren Fortpflanzungsdrang und unsere körperliche Entwicklung. Das Körperfett ist zugleich unser Schadstoffspeicher. Das Basiselement des 2. Chakras ist demzufolge auch dieses Fett. Das ihm zugeordnete Sinnesorgan ist die Zunge mit dem Geschmacksinn.

Das 2. Chakra aus Sicht der Psyche

Das Svadhisthana ist verantwortlich für unsere Beziehungen, Gefühle, Sexualität, Erotik und unser Körperbewußtsein. Eine Beziehung dient dabei als Spiegel seiner Gefühle und Grundbedürfnisse. Menschen mit einem starken Sexualchakra haben konsequenterweise auch ein höheres sexuelles Verlangen.

Welche Folgen hat eine Störung des 2. Chakras für deinen Körper?

Ist das Sakralchakra blockiert, so kann dies zahlreiche Probleme nach sich ziehen. Im Körper kann es zu Verhärtungen aller Arten kommen. Dazu gehören klassische Muskelverspannungen aber auch steife Gelenke und vor allem Schmerzen im unteren Rückenbereich. Im Bereich der Sexualität kommt es im besonderen zu Problemen. Ein gestörtes Svadhisthana kann zu einem Verlust der Libido, der Erketionsfähigkeit sowie zu Orgasmusproblemen führen. Eine vergößerte Prostata sowie eine Störung im Bereich der Harnwege sind häufig ebenfalls Anzeichen eines Sakralchakras, das sich in einer akuten Dysbalance befindet. Störungen des Energieflusses in den Chakren allgemein ziehen häufig chronische Erkrankungen eine Schwäche des Immunsystems nach sich. Für das Sakralchakra gilt das aber in besonderem Maße. So lassen sich viele lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs oder multiple Sklerose auf eine Störung des Sexualchakras zurückführen. Hast du Probleme mit den Nerven oder sogar Lähmungen, dann solltest du dringend dein 2. Chakra aktivieren. Frigidität, Erkrankungen des unteren Darmbereichs sowie eine Störung des Geschmackssinns sind weitere mögliche und typische Symptome.

Welche Folgen hat eine Störung des 2. Chakras für deine Seele?

Ist der Fluss des Lebens gestört, so zieht dies konsequenterweise einen Mangel an Lebensfreude sowie eine geistige Erschöpfung nach sich. Betroffene fühlen sich häufig lustlos, seelisch ausgelaugt, depressiv und nehmen ihre Umgebung nur noch bedingt wahr. Vieles fühlt sich für sie dumpf an. Oft sind Menschen, bei denen das Sexualchakra gestört ist triebhaft und aggressiv. In Folge dessen kann es zu vielen weiteren sozialen Problemen wie Zwanghaftigkeit oder sogar einer Zerstörungswut kommen. Oder die Menschen entwickeln Schuldgefühle, Verlustängste oder Eifersucht. Wie bei allen gesundheitlichen Störungen ist es auch hier viel einfacher, schon lange bevor solche Symptome auftreten, etwas dagegen zu tun. Oft haben diese Menschen über einen längeren Zeitraum keine oder zu wenig Zärtlichkeit erfahren. Sie sind deshalb im Gegensatz zu Menschen, deren Sexualchakra weit geöffnet ist und die deshalb vor Sinnlichkeit und Kreativität nur so sprühen, oft sehr verschlossen.

Wie kannst du das 2. Chakra stärken?

Um das für die Lust am Leben, deine Kreativität sowie die Sexualität so wichtige Sakralchakra zu stärken, gibt es viele Möglichkeiten. Mit der Energiearbeit am Sakralchakra kannst du deine eigene Sexualität beeinflussen. Das geht natürlich nicht über Nacht, jedoch über einen längeren Zeitraum. Es geht hierbei vpr allem darum, mehr Achtsamkeit und Entspannung in deinen Alltag zu bringen. Hierzu gibt es einige gute Übungen.

Ernährung

Mit deiner Ernährung kannst du viel Einfluss auf die Aktivierung deines Sakralchakras nehmen. Besonders gut spricht das Svadhisthana auf reinigende und entwässernde Lebensmittel an. Dazu gehören süße Früchte mit einem großen Wassergehalt wie zum Melone, Äpfel, Ananas, Weintrauben sowie verschiedene Beerensorten. Sehr gut sind ebenfalls Kräuter wie Salbei, Kresse, Brennnessel, Pfefferminze, Schafgarbe, Petersilie und Koriander. Entwässernd wirken auch Gemüse und Salate wie zum Beispiel Gurken, Tomaten und alle grünen Salate. Als Gewürze sind aktivierende Arten wie Vanille, Zimt, Pfeffer und Kümmel sehr gut geeignet.
Mehr zum Thema Ernährung und Sakralchakra findest du zum Beispiel hier: https://www.evidero.de/sakralchakra-rezepte

Kräuter

Wenn du dich etwas stärker mit dem Thema Kräuter auseinandersetzen magst, dann wirst du Erstaunliches feststellen, denn Kräuter sind in der Lage mit unserem Energiesystem zu interagieren. Sie können sehr stark dazu beitragen, die Hauptchakren auszugleichen. Teilweise wie bei Aloe Vera auch über die äußerliche Anwendung. Mit einigen dieser Kräuter kannst du zum Beispiel dein Blut reinigen. Im Falle des Sakralchakras helfen besonders Ringelblume und Sandelholz. Die Ringelblume verbessert deine Kreativität in allen Bereichen und kann in Form von Salben, Tees, Ölen oder Tinkturen vielseitig angewendet werden. Sandelholz verwendest du am besten äußerlich in Form von Öl oder als Raumduft.

Meditation

Die Meditation ist eine sehr gute Methode, um das Svadhisthana zu stärken. Ganz allgemein kannst du die Aktivierung deines Sexualchakras hier stärken, wenn du etwas mit der Symbolfarbe Orange einbindest, zum Beispiel eine orange Yogamatte. Ebenfalls hilfreich ist es, bei der Meditation an deinen unteren Bauch und Rücken sowie deine Geschlechtsorgane zu denken. Am besten nimmst du eine bequeme Position wie den Schustersitz ein und konzentrierst dich auf deinen Atem. Bei jedem Ausatmen löst sich das, was dich belastet: Eifersucht, Wut, negative Erlebnisse.

(Kundalini) Yoga

Yoga steht in einem engen Zusammenhang mit den Chakren. Mit Asanas und Atemübungen kannst du alle Chakren im allgemein und dein Sexualchakra im besonderen stärken. Es gibt Studien, die zeigen, dass du alleine durch Yoga dein sexuelles Verlangen steigern kannst. Besonders Übungen, die das Becken und die dazugehörenden Muskeln stärken, sind hier geeignet. Die einfachste Übung ist hier der bekannte nach unten schauende Hund. Damit kannst du auch als Yoga-Anfänger perfekt deine Oberschenkel sowie deine Hüfte dehnen, wodurc h sich dein Sexualchakra öffnen kann. Die Katze (Marjaryasana) und die Kuh (Bitilasana) sind weitere Asanas für Fortgeschrittene, die speziell das 2. Chakra öffnen, indem sie die Muskulatur rund um das Becken stärken. Zusätzlich kannst du mit diesen Übungen deine Wirbelsäule lockern und deine Rücken dehnen. Eine weitere gute Übung ist der sitzende Winkel (Upavistha Konasana) bzw. ihre Gegenübung der Schustersitz (Baddha Konasana). Sie helfen vor allem auch bei Menstruationsbeschwerden.

Speziell mit Kundalini Yoga kann man die im Körper ruhenden Energien wecken. Kundalini ist eine sanfte Form des Yogas und hat seine Wurzeln im Tantra. Es geht u.a. zurück auf Yogi Bhajan, der das Kundalini Yoga auch im Westen populär gemacht hat. Die Chakrenlehre hat Yogi Bhajan ganz allgemein sehr viel zu verdanken.

Weitere Yogaübungen, die dein Svadhisthana aktivieren, findest du hier: https://www.yogaeasy.de/artikel/svadhistana-das-sakralchakra

Atemübungen (Pranayama), die das Svadhisthana fördern, zielen darauf ab, deine Atmung zu intensivieren. Du sollst nicht flach atmen, sondern möglichst tief in den Bauch. Bei einer auch für Anfänger gut geeigneten Atemübung, der Auflösung, setzt du dich entspannt hin und atmest jeweils tief in dein Sexualchakra ein. Dabei soll dein Atem alle Bilder und Phantasien, die dir dabei in den Kopf kommen, auflösen.

Weitere “Maßnahmen”

Das 2. Chakra kannst du darüber hinaus mit viel fließender Bewegung und Massagen stärken. Dazu gehören neben Yoga weitere Sportarten wie zum Beispiel Gymnastik, Tanzen und Schwimmen. Für Massagen eignen sich ganz besonders Öle aus Pfefferminze und Orangen. Für die ganz Spirituellen unter uns kommen auch Aroma- und Edelsteintherapien in Frage. Musik hören ist dagegen für jeden etwas. Am besten hörst du entspannte und meditative Klänge und nimmst sie regelrecht in dir auf. Ein Ausflug in die Natur, vorzugsweise ans Wasser kann ebenfalls eine sehr heilende Wirkung entfalten. Dort kannst du auch wieder lernen, deine Umwelt achtsamer und bewußter wahrzunehmen.

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Fazit

Das Sexualchakra hat einen großen Einfluss auf deine Freude am Leben. Es macht den Unterschied zwischen einem lustvollen Leben voller Emotionen oder einem dumpfen Leben im Gleichklang aus. Es kann darüber entscheiden, ob du schwanger werden kannst oder nicht. Und es steht in einem sehr engen Zusammenhang mit den anderen beiden Chakren, die auf unser Innerstes gerichtet sind wie das Herzchakra (Anahata) und das Stirnchakra (Ajna). Wie alle anderen Chakren kannst du es vor allem durch die richtige Ernährung und Yogaübungen stärken.

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Tugba Kara
 

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