4. CHAKRA (ANAHATA) HERZCHAKRA

Das Chakrensystem hat einen Mittelpunkt, der als Herzchakra (auch Anahata) bezeichnet wird. Die Bezeichnung ist nicht willkürlich gewählt, weil das Herzchakra (Anahata) auf der Höhe des Herzens liegt. Als Teil der Gemeinschaft lernt der Mensch, was bedingungslose Liebe bedeutet. Ist das Herzchakra unterentwickelt, kann es nicht nur zu Bewusstseinsstörungen kommen, sondern auch zu Erkrankungen der Haut, der Herzens und der Lunge.

Was ist ein Chakra?

Außerhalb und innerhalb des menschlichen Körpers finden sich zahlreiche Chakren, sie werden auch als feinstoffliche Energiewirbel bezeichnet. Chakren können bei organischen Untersuchungen nicht gefunden und definiert werden. Sie werden eher im spirituellen Bereich, wie beim Yoga, spürbar. Chakren stehen nicht nur mit Yoga in Zusammenhang, es wird auch bei der TCM Medizin, Reiki, Ayurveda, Tantra und Meditationen auf die verschiedensten Chakren eingegangen. Sie sind in vielen Kulturen seit Jahrtausenden bekannt und werden im Bereich der traditionellen Heilung berücksichtigt. Das überlieferte Wissen über Chakren soll bei den Tibetern am tiefgründigsten sein. Manche Hintergründe lassen sich aus der tibetanischen Sprache gar nicht übersetzen, weil die Worte dafür in anderen Sprachen nicht vorhanden sind. Chakrenwissenin Europa ging durch die Christianisierung verloren, wurde aber von Rudolf Seiner und Johann Wolfgang von Goethe wieder neu belebt. Einfach ausgedrückt, sind die Chakren ein Teil des menschlichen Energiesystems.

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Wie wichtig ist ein richtig entwickeltes Herzchakra?

Die unterschiedlichen Chakren werden mit den verschiedensten Namen betitelt. Das Herzchakra wird auch als Anahata oder 4. Chakra bezeichnet. Das Anahata, 4. Chakra oder Herzchakra ist für den Energiehaushalt der Herzregion zuständig. Das Herzchakra (Anahata) gehört zu den sieben Hauptchakren, die sich auf verschiedene Lebensbereiche beziehen. Du kannst Dich nur gesund und glücklich fühlen, wenn alle Chakren richtig entwickelt sind und einwandfrei arbeiten. Dir Tätigkeit des Anahata (Herzchakra) bezieht sich gleichermaßen auf die Geistes- und Körpergesundheit. Bei einem nicht richtig entwickelten 4. Chakra kommt es zu:

Gefühlskälte
Lungen- und Hauterkrankungen
mangelndem Mitgefühl
Herz- und Kreislauferkrankungen
unausgeprägter Abgrenzung
Kontaktschwierigkeiten

Alle Regungen, die umgangssprachlich als “menschlich” bezeichnet werden, können nur ausgelebt werden, wenn das Anahata richtig entwickelt ist.

Wo befindet sich das Herzchakra und welche Aufgaben werden ihm zugeschrieben?

Das 4. Chakra ist im Bereich des Brustbeins. Beim Herzchakra gibt es folgende physischen Zuordnungen:

Thymusdrüse, verantwortlich für das Immunsystem
Lunge und Herz
Arme
Bronchien

Dem Anahata werden die Farben Grün und Rosa, sowie der Tastsinn, dem Edelstein Rosenquarz und das Element Luft zugeordnet.
Bei dem 4. Chakra (Anahata) geht es nicht nur um Herzensfreude, Hingabe, Mitgefühl, universelle Liebe, Trauer und Angst, sondern auch um das Recht, geliebt zu werden und selber lieben, zu können.

Der neutrale Geist des 4. Chakra erlaubt es, dass Du klar sichtige Entscheidungen treffen kannst, weil Du, ohne ein neues Karma zu erzeugen, aus Deiner Geisteshaltung heraus handeln kannst. Deine natürliche Intuition wird durch das 4. Chakra unterstützt und gesteigert, wie auch der Zugang zur Seele. Mithilfe vom 4. Chakra kannst Du nicht nur eine tiefe Verbundenheit zu allen Lebewesen bilden, sondern auch zur Dir selbst. Aus yogischer Sicht wird dem Anahata (Herzchakra ) eine besonders wichtige Bedeutung zugeschrieben. Im Bereich der Intelligenz wird zwischen Gehirn und Bauch unterschieden. Damit die Intelligenz ausgewogen ist, wird das 4. Chakra als Verbindung zwischen Bauch und Gehirn benötigt.

Das Herzchakra im täglichen Leben

Nicht nur im Bereich der Gesundheit, sondern auch in der Liebe und allen anderen zwischenmenschlichen Beziehungen, wird das Herz in einem Atemzug genannt. Wer sich verliebt, “verschenkt sein Herz”, wer traurig wird, dem wird das “Herz gebrochen”. Selbst, wenn viele Menschen über die weitreichende Bedeutung des 4. Chakra (Anahata ) keine Ahnung haben, ahnen sie dennoch, dass das Herz nicht nur vom körperlichen Aufbau eine führende Rolle übernimmt.

Übungen für ein starkes Herzchakra

Du kannst selber aktiv werden, wenn Du Dein Anahata mithilfe von Übungen stärken möchtest. Du wirst schnell feststellen, dass Du mit den folgenden Übungen nicht nur Dein 4. Chakra stärkst, sondern auch Deine Gesundheit und somit Dein allgemeines Wohlbefinden. Am besten versuchst Du, die folgenden Anregungen zur Stärkung vom Herzchakra täglich, zu beachten. Je intensiver Du Dich um ein ausgereiftes Anahata bemühst, desto besser geht es Dir.

tief durchatmen
viele Spaziergänge an der frischen Luft als Herz- / Kreislauftraining
Yoga
Meditation
das Tragen von einem Chakra-Edelstein
nette Gespräche mit Freunden

Ein starkes Selbstbewusstsein unterstützt Dein 4. Chakra (Anahata ). Du wirst glücklich und kannst Erfolgserlebnisse sammeln, wenn Du nicht nur mit offenen Augen durch die Welt gehst, sondern auch Deine Erlebnisse und Erkenntnisse kreativ verarbeitest. Verzichte daher auf Fertigkost und koche und backe selber. Fotografiere Deine Umwelt oder male sie nach Deinen Vorstellungen. Deine Emotionen drückst Du am besten durch Singen und Tanzen aus.
Achte zudem auf Deine Ernährung, damit Deine körperliche Herzgesundheit gesteigert wird und Dein 4. Chakra von einem gestärkten Herzen unterstützt wird. Haferflocken und andere magnesiumhaltige Lebensmittel sind dabei genauso wichtig, wie frisch gepresster Orangensaft (am besten 1 Glas am Tag).

Wie zeigt sich ein aktiviertes Herzchakra?

Ein aktiviertes und ausgereiftes Anahata wird mit Fruchtbarkeit gleichgesetzt. Du nimmst Deine Mitmenschen so, wie sie sind, wenn Du über ein aktiviertes 4. Chakra verfügst. Es geht Dir um die Menschen selber und liebst sie so, wie sie sind. Dich interessiert dabei nicht, wie sie gekleidet sind, wie sie sich verhalten oder welche Meinungen sie vertreten. Menschen mit einem aktivierten Anahata übernehmen gerne soziale Verantwortung, sind gesellig und verfügen über eine intuitive Weisheit. Sie vollen sich nicht in den Vordergrund drängen, sondern folgen einer inneren Berufung. Die reine Liebe hat ihren Sitz im Herzchakra. Das 4. Chakra gilt als Zentrum, in dem die universelle Lebensenergie zum Fließen gebracht werden kann. Diese Gabe wird z. B. bei Reiki genutzt, wenn die Energie aus den Händen fließt. Menschen, mit einem aktivierten Anahata können Dinge mental beeinflussen. Hinzu kommen Herzenswärme, Toleranz und uneigennützige Liebe, auch Menschen gegenüber, die fremden Kulturen entstammen oder anders denken.

Was bedeutet ein blockiertes 4. Chakra?

Menschen, die unter einem blockierten Anahata leiden, fallen durch cooles und unsensibles Verhalten aus. Sie können keine wirkliche Liebe geben und empfangen und sind immer auf der Suche nach tiefen Empfindungen, die sie nicht erreichen können, Sex wird mit Liebe verwechselt. Zusätzlich treten unterschiedliche Suchtverhalten auf, damit die innerliche Leere kompensiert werden kann. Diese “Ersatzbefriedigungen” können keine wirkliche Heilung bieten, sie lassen die Menschen mit blockiertem 4. Chakra im Laufe der Zeit nur noch unbefriedigter werden. Die körperlichen Beschwerden von einem blockierten 4. Chakra zeigen sich durch die folgenden gesundheitlichen Beschwerden:

Rheuma in Händen und Armen
Wirbelsäulenschmerzen im Bereich der Schultern und der Brustwirbelsäule
unterschiedliche Hauterkrankungen
Atembeschwerden, Lungenerkrankungen, Erkältungen, bis hin zu Asthma
Herzbeschwerden, wie Herzrhythmusstörungen, koronare Herzerkrankungen und Herzenge (Angina Pectoris )
erhöhte Cholesterin- und Blutdruckwerte

Was führt zu einem unausgeglichenen 4. Chakra?

Menschen werden nicht mit einem unausgeglichenen 4. Chakra geboren. Erst menschliche Enttäuschungen, Trennungen, falsche Erziehung, Trauer, Wut, Streitereien, ein gemindertes Selbstwertgefühl und schlechte Erfahrungen führen dazu, dass das Herzchakra unausgeglichen ist. Für die meisten Menschen, die über ein unausgeglichenes 4. Chakra verfügen, wird es dann sehr schwer, dieses wieder zu öffnen. Yogi Bhajan, Meister des Kundalini-Yoga gab einige hilfreiche Anregungen, wie ein unausgeglichenes Herzchakra wieder ausgeglichen werden kann. Die Yoga Übungen, die Yogi Bhajan beim Kundalini-Yoga vorschlägt können die Bemühungen, die Probleme mit den Mitmenschen im Alltag wieder auszugleichen, unterstützen. Die Freuden des Alltags können dann viel bewusster wieder wahrgenommen werden. Das persönliche Selbstbewusstsein steigt und das Interesse an den Mitmenschen ebenfalls. Mit einem gestärkten 4. Chakra sieht der Alltag wieder viel freundlicher aus. Nicht nur, dass Dir die Mitmenschen freundlicher begegnen, auch Du kannst dann wieder die Wärme und das Mitgefühl geben, das Du früher Deinen Mitmenschen bieten konntest.

Yoga Übungen zur Stärkung vom Herzchakra

Um mit Yogaübungen Dein Herzchakra stärken zu können, solltest Du Dich für die Übungen entscheiden, die als Herzöffnergelten. Dazu gehören:

Rückbeugen
das Chante Mantra mit “A” / YAM
Ustrasana, das Kamel
Virabhadrasana, der Krieger (1. und 2. Krieger)
Anjaneyasana, die Halbmondvariation
gestützte Schulterbrücke mit Block
setu bandhasana, Schulterbrücke
Urdhva dhanurasana, das ganze Rad
Viparita Virabhadrasana, friedvoller Krieger
Dhanurasa
Phalakasana, Plank
Marjaryasana, Katze
Uttana Shishosana, Anahatasana Puppy Pose
Bitilasana, Kuh
zahlreiche Übungen des Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan

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Angenehm ist, dass sich Ängste, die durch ein gestörtes Anahata ausgelöst werden, durch die Übungen Linderung erfahren.

Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan

Yogi Bhajan hat Kundalini Yogi so unterrichtet, dass das Bewusstsein kraftvoll ausgedehnt wird, während die körperlichen Übungen durchgeführt werden. Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan ist ein authentisches und schlüssiges System, bei dem eine bewusste Atemkontrolle / Atemführung, mit Asanas (Körperübungen) und Dhyana (Meditation) kombiniert werden. KundaliniYoga ist daher nicht nur einfach und ganzheitlich, sondern auch sicher. Die Übungen können zur Öffnung des 4. Chakrabeitragen und die körperliche Gesundheit steigern. Die Übungen beim Kundalini Yoga erleichtern den Alltag und die Zwischenmenschlichkeit in der Familie, unter Kollegen und anderen Menschen. Die Yoga Übungen, die Yogi Bhajan beim Kundalini Yoga unterrichtete, sind daher besonders für Menschen geeignet, die ihr Herzchakra stärken und wieder mehr Liebe geben und empfangen möchten.

Wer war Yogi Bhajan?

In Kot Harkarn wurde Harbhajan Singh Puri am 26. August 1929 geboren. Er wurde später als Yogi Bhajan weit über dem damaligen Nordindien hinaus bekannt. Heute wird dieser Bereich Indiens als Pakistan bezeichnet. Der Vater von Yogi Bhajanwar Arzt. Er weckte in seinem Sohn das Interesse an Yoga, natürliche Heilmöglichkeiten und medzinischen Fragestellungen. Schon als kleiner Junge begann Yogi Bhajan Yoga, zu studieren. Bereits mit 16 Jahren wurde Yogi Bhajan zum Meister des Kundalini Yoga durch seinen spirituellen Lehrer Sant Hazara Singh erklärt. Er bildete sich durch den Besuch verschiedenster Ashrams und deren spiritueller Lehrer im Himalaya und Indien weiter, während er an der Universität in Punjab ein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolvierte. Nach Erhalt des Diploms begann er im indischen Staatsdienst eine erfolgreiche Laufbahn und gründete eine Familie. Seinen Erfahrungshorizont erweiterte er als Yogi. Er verbrachte einige Jahre im wichtigsten Tempel der Sikhs in Nordindien, dem Goldenen Tempel in Amritsar, mit Karma Yoga. Von 1968 bis Anfang 1969 errichtete er an der Universität von Toronto Yoga. Im Januar 1969 zog er als Yogalehrer nach Los Angeles. Meditationen, Kriyasund Yoga unterrichtete er dann über 35 Jahre hinweg in der ganzen Welt. Wobei er auch großen Wert auf Humanologie(gesunde Lebensführung und Ernährung) legte. Im Jahr 1971 wurde er zum neuen Mahan Tantric ernannt, nachdem Lama Lilan Po verstorben war. Er ist Gründer der “Healthy-Happy-Holy Organisation” und der “International Kundalini Yoga Teachers.

 

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YOGI BHAJAN

 

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Tugba Kara
 

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